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Endlich wieder durchschlafen –
auch ohne Maske 

Bei einer Obstruktiven Schlafapnoe (OSA) gilt die Behandlung mit einer CPAP-Maske als Standardbehandlung. Einige Betroffene kommen im Alltag allerdings nicht mit der CPAP-Maske zurecht, da sie unter unerwünschten Nebenwirkungen leiden, die eine wirksame Behandlung verhindern und die Lebensqualität mindern. Die Inspire Therapie bietet eine wirkungsvolle Alternative für Betroffene, bei denen die CPAP-Therapie und andere Behandlungsmöglichkeiten versagen. Bei dieser innovativen Therapieform werden die nächtlichen Atemaussetzer deutlich verringert – ganz ohne Beatmungsmaske. Die Behandlung wird von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung für bestimmte Betroffene, bei denen eine CPAP-Maske nicht ausreichend wirkt, als Therapie empfohlen.9 Die Wirksamkeit des Zungenschrittmachers wurde in verschiedenen Studien nachweislich bestätigt.2,3,8

Bei der Inspire Therapie wird der Zungennerv während des Schlafens gezielt mit einer Elektrode stimuliert. Dadurch wird verhindert, dass die Zunge im Schlaf erschlafft, zurückfällt und die Atemwege verschließt. Mit dem Zungenschrittmacher kann die Luft ungehindert in die Lunge strömen. Atemaussetzer sowie weitere Symptome der Obstruktiven Schlafapnoe, wie z. B. Schnarchen, treten nach der Behandlung mit der Inspire Therapie dann seltener auf. Im Allgemeinen ist der Zungenschrittmacher sehr gut verträglich.

Wichtige Hinweise, Gegenanzeigen und Sicherheitsinformationen zur Inspire Therapie finden Sie im Inspire Patientenhandbuch.

 

Wenn nachts die Atmung stockt –
Ein Knopfdruck kann Abhilfe schaffenSascha Grabon

Wer nachts – wie Sascha Grabon – nicht genügend Luft bekommt, ist tagsüber oft müde, gereizt und unkonzentriert. Ursache hierfür können schlafbezogene Atmungsstörungen wie die „Obstruktive Schlafapnoe“ (OSA) sein. Den 47-jährigen aktiven IT-Administrator kostet es unheimlich viel Mühe und Kraft, seinen Job und das Privatleben zu meistern. Dank der Inspire Therapie haben er und seine Frau ihre Lebensqualität zurückgewonnen.

 

 

 

"Du schnarchst!"


 

Ende 2015 macht seine Frau Amela ihn das erste Mal darauf aufmerksam, dass er nachts nicht nur unerträglich schnarche, sondern auch unter Atemaussetzern leide.

Daraufhin sucht Sascha Grabon eine Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin auf. Die Polygraphie zu Hause weist bereits erste Auffälligkeiten nach und er muss in ein Schlaflabor zur detaillierteren Polysomnographie. Dort bekommt er dann die Diagnose Schlafapnoe.

Angst, nicht mehr aufzuwachen oder so lange ohne Atmung zu sein, dass es bleibende körperliche und psychische Schäden hinterlässt, kommen bei ihm auf. Auch seine Frau Amela ist zutiefst bestürzt. So viele Nächte hatte sie bereits auf dem Sofa verbracht, war tagsüber genauso unausgeschlafen und gereizt wie er. Aber plötzlich wird aus dem ursprünglich so lästigen Schnarchen eine ernstzunehmende Schlafapnoe.

„Die Wut über die Situation wich der Angst davor, den Moment zu verpassen, in dem Sascha aufhört zu atmen.“,

beschreibt sie die damalige Situation eindrücklich.

Standardmäßig bekommt Sascha Grabon nun eine CPAP Maske. Mehr als 4 ½ Jahre kämpft er mit dieser Therapie. In dieser Zeit probiert er mehrere verschiedene Masken und Zubehör, wie Kopfbänder, Nasengel-Polster oder auch einen beheizbaren Schlauch aus.

„Der Gedanke, bis an mein Lebensende abhängig von einer Atemmaske zu sein, hat mich wahnsinnig gemacht.“

 

Doch die Nebenwirkungen wie Reflux, Völlegefühl und der trockene Mund machte ihm mehr und mehr zu schaffen. Als dann Anfang 2020 bei Sascha Grabon zusätzliche Bandscheibenvorfälle diagnostiziert werden, fällt es ihm immer schwerer, mit der Maske in Seitenlage zu schlafen.

Sascha Grabon stößt auf eine innovative Therapiemethode

Auf der verzweifelten Suche nach einer Therapiealternative schließt er sich einer Selbsthilfegruppe für Schlafapnoe-Patienten an. Schließlich stößt er im Schlafmagazin auf eine Anzeige von Inspire und schöpft Hoffnung. Laut Eignungskriterien könnte das System tatsächlich für ihn geeignet sein.

„Ohne Maske. Dein Leben. Dein Schlaf.
- Diese Worte waren wie Musik in seinen Ohren.“

erinnert er sich. Schnell vereinbart er über die Patienten Hotline einen Gesprächstermin im Helios Universitätsklinikum Wuppertal.

Seit der Aktivierung ist er wie ausgewechselt, fühlt sich ausgeruht und das Leben bereitet ihm wieder echte Freude. Seine Frau Amela und er sind dankbar, dass sie gemeinsam nachts wieder gut schlafen und ausgeruht aufwachen – ohne Maske und getrennte Betten. Für sie ist ein Leben ohne den Zungenschrittmacher undenkbar.

„Die Aktivierung von Inspire feiern wir wie unseren zweiten Hochzeitstag!“


Selbsttest: Bin ich geeignet?

Sie haben ebenfalls Probleme mit der CPAP-Maske und möchten wissen, ob die Inspire Therapie auch für Sie als Alternative geeignet sein könnte? Jetzt mit nur 4 Fragen herausfinden.

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Der Zungenschrittmacher von Inspire zur Behandlung von Obstruktiver Schlafapnoe




Der Zungenschrittmacher wurde speziell für Betroffene von Obstruktiver Schlafapnoe entwickelt bei denen eine CPAP-Therapie keine ausreichende Wirkung zeigt oder denen die Maske Probleme und lästige Nebenwirkungen bereitet. Somit handelt es sich um eine Alterntive Behandlung von Obstruktiver Schlafapnoe. Die Inspire Therapie ist ein vollständig implantierbares, nachweislich wirksames und sicheres System für Betroffene, die unter Obstruktiver Schlafapnoe leiden und mit CPAP nicht oder nicht ausreichend behandelt werden können.


So funktionierts:

  • Milde Stimulation des Zungennervs im Einklang mit dem Atemrhythmus.
  • Das bei Obstruktiver Schlafapnoe typische Zurückfallen der Zunge wird verhindert und die Atemwege bleiben beim Schlafen offen.
  • Vollständige Implantation in einem minimal-invasiven Eingriff.
  • Einfach mit einer Fernbedienung abends ein- und morgens ausschalten.


Wirksam, sicher und erprobt

Zum Nachweis der Sicherheit, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit dieser Therapieform wurden in Europa und den Vereinigten Staaten großangelegte Studien durchgeführt. 2,3 Die Ergebnisse der Studien belegen die nachhaltige Wirkung der Inspire Therapie.


...

90 %

der Bettpartner berichten von keinem oder nur noch leichtem Schnarchen.2

...

94 %

der Betroffenen geben an, mit der Inspire Therapie zufrieden zu sein.1

...

79 %

Reduktion der nächtlichen Atemaussetzer durch den Zungenschrittmacher von Inspire.2

...

80 %

der Betroffenen nutzen das System konsequent jede Nacht.2

Welche Voraussetzungen müssen für die Therapie mit Zungenschrittmacher erfüllt sein?

Falls eine Behandlung mit der CPAP-Maske nicht möglich ist, kann der Zungenschrittmacher eine wirksame Alternative sein. Doch nicht jeder Betroffene ist für die innovative Behandlung geeignet. Die Eignung hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab und wird in medizinischen Untersuchungen von einem Arzt überprüft.


Für Betroffene mit OSA kann die Inspire Therapie eine Alternative sein, wenn:

  • sie an einer mittel- bis schwergradigen Obstruktiven Schlafapnoe leiden.
  • bei ihnen die CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder die Maske Probleme bereitet.
  • sie nicht zu stark übergewichtig sind (Body Mass Index (BMI) unter 35).

Weiterführende Informationen zur Inspire Therapie finden Sie unter https://www.inspiresleep.de/.

 

 

Quellenangaben

1 Adam V Benjafield, PhD, Najib T Ayas, MD, et al. – Estimation of the global
prevalence and burden of obstructive sleep apnoea: a literature-based analysis, The Lancet Respiratory Medicine 2019.
2 Heiser C, Steffen A, Boon M et al. Post-approval upper airway stimulation predictors of treatment effectiveness in the ADHERE registry. Eur Respir J 2019; 53(1):1801405
3 Woodson, BT, Strohl, K P, Soose, R J et al. Upper Airway Stimulation for Obstructive Sleep Apnea: 5-Year Outcomes. Otolaryngology–Head and Neck Surgery 2018; 159(1):194–202
4 Ghadiri, M. & Grunstein, R. R. Clinical side effects of continuous positive airway pressure in patients with obstructive sleep apnoea. Respirology 25, 593-602, doi:10.1111/resp.13808 (2020).
5 Fietze, I., Ficker, J.H., Heiser, C. et al. Wenn CPAP nicht genutzt oder nicht vertragen wird – Vorschlag für eine standardisierte Terminologie. Somnologie 24, 102–105 (2020).
6 Auswirkungen Sexualleben: vivo.lungenliga.ch/umgang-mit-krankheit/47/wenn-eine-maschine-mit-im-bett-liegt Zuletzt abgerufen: Mai 2022
7 Reinigung CPAP-Maske: www.resmed.de/patienten/hilfe-center/reinigung-und-pflege/wie-reinige-ich-meine-maske/ Zuletzt abgerufen: Mai 2022
8 Mayer G, Arzt M, Braumann B et al. S3-Leitlinie Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen, Kapitel „Schlafbezogene Atmungsstörungen bei Erwachsenen“. Somnologie 2017; 20 (Suppl s2): 97-180
9 Strollo PJ Jr, Soose RJ, Maurer JT et al. Upper-airway stimulation for obstructive sleep apnea. N Engl J Med 2014; 370: 139-149



Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text allgemein das generische Maskulinum verwendet. Diese Formulierung umfasst gleichermaßen alle Personen und soll keine Diskriminierung darstellen.


Häufig gestellte Fragen

Wird die Inspire Therapie von der Krankenversicherung bezahlt?

Die Hypoglossusnerv-Stimulation mit Inspire ist eine Standardbehandlungsmethode und wird von Kostenträgern im Rahmen der stationären Versorgung erstattet. 


Die Stimulation wird in der Regel nur gering oder gar nicht wahrgenommen. Meistens fühlen die Betroffenen ein leichtes Kribbeln oder eine leichte Kontraktion der Zungenmuskulatur. Die Stimulation soll weder schmerzhaft noch unangenehm sein, um den Schlaf nicht zu stören. Über die Fernbedienung lässt sich die Stärke der Stimulation vom Patienten selbst regulieren. Ihr geschulter Schlafmediziner wird die erforderlichen Einstellungen vornehmen, sodass Ihr Schlaf nicht gestört wird.


Die Heilungsphase nach dem Eingriff ist unterschiedlich. Für einige Tage nach der Implantation müssen Sie mit leichten Schmerzen und Schwellungen in den Bereichen der Narben rechnen. Abhängig von Ihrem Allgemeinzustand und eventuellen Begleiterkrankungen können Sie in der Regel nach zwei bis vier Tagen nach Hause gehen. Eine Anschlussbehandlung in einer Reha-Klinik ist nicht notwendig.

Innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff sollten Sie wieder in der Lage sein, Ihre normalen Aktivitäten aufzunehmen. Meist können Sie bereits am Tag nach der Operation wieder normal essen. Belastende körperliche Tätigkeiten, wie schweres Heben, sollten Sie etwa zwei Wochen lang meiden, je nach Anweisung Ihres Chirurgen. Etwa eine Woche nach dem Eingriff werden Sie von Ihrem Arzt untersucht, um die Wunden und den Heilungsprozess zu kontrollieren. Die meisten Patienten sind innerhalb weniger Wochen vollständig genesen.


Die Batterien halten in der Regel etwa 8 bis 11 Jahre. Die Generatorbatterie lässt sich nicht aufladen, daher muss der Generator nach Entleerung der Batterie ausgetauscht werden. Dies geschieht in einer kurzen Operation, ähnlich wie beim Austausch eines Herzschrittmachers.


Für gewöhnlich stellt das System keine Einschränkung Ihrer gewohnten täglichen Aktivitäten dar. In Bezug auf besonders belastende Aktivitäten, wie beispielsweise Gewichtheben oder Aktivitäten mit einem großen oder unvorhersehbaren Bewegungsradius Ihres Oberkörpers und/oder Ihrer Arme, etwa der Arbeit als Feuerwehrmann, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt. Er wird Sie ausführlich beraten.


Alle Betroffenen, die mit der Inspire Therapie behandelt werden, können sich verschiedenen bildgebenden Verfahren wie einer Ganzkörper-Computertomographie (CT), Ultraschall- und Röntgenaufnahmen unterziehen. Abhängig vom Modell Ihres Systems können Sie sich unter bestimmten Bedingungen auch mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) am Kopf und den Extremitäten untersuchen lassen. Wenn ein MRT-Verfahren empfohlen wird, besprechen Sie Ihre Optionen am besten mit Ihrem Arzt.


Die CPAP-Therapie ist derzeit die Standardtherapie zur Behandlung der Obstruktiven Schlafapnoe, da viele Betroffene von ihr profitieren. Doch die Anwendung und Handling des Geräts sind oft nicht einfach und führen zu verschiedenen Problemen. Zudem berichten CPAP-Anwender von verschiedenen Nebenwirkungen, wie Mundtrockenheit, Druckstellen, Hautreizungen, einem Blähbauch oder Brustschmerzen. 
 

Häufige Nebenwirkungen & Probleme mit der CPAP-Maske:

  • Trotz CPAP-Maske ständig müde und anhaltendes Schnarchen5
  • CPAP-Maske passt nicht und verrutscht - Augenreizungen & andere Folgen4
  • Mund und Nase trocknen aus4
  • Bei verstopfter Nase ist die CPAP-Beatmung problematisch4
  • CPAP-Maske muss täglich gereinigt werden7
  • Beeinträchtigung des Liebeslebens durch die Maske6
  • Luft im Bauch führt zu Bauchschmerzen und Blähungen4
  • Augenringe (Tränensäcke) und weitere Augenprobleme durch CPAP-Maske4